Kommentar der Woche vom 09.05.2021
Liebe Leser,
im Grunde leben wir in der Bundesrepublik heute wie im Krieg. Der unsichtbare Gegner Corona lauert angeblich überall. Wir werden täglich mit unerträglicher, an niedrige Instinkte gerichteter Propaganda überzogen. Kinder können nicht in die Schule gehen. Es gibt Sperrstunden. Es gibt Zugangsbeschränkungen zu Läden. Es gibt – die Maske – ein öffentliches Konformitätszeichen, dem sich jeder unterwerfen muss (bis hin zu Haussuchungen bei Atteste zur Maskenbefreiung ausstellenden Ärzten!), so wie früher die Verdunkelung. Die Versammlungsfreiheit ist eingeschränkt. „Hilfreiche“ Mitbürger fühlen sich bemüßigt, ihre Ärzte wegen „Nichteinhaltung der Corona-Regeln“ anonym anzuschwärzen. Saboteure werden gesucht. Sie als Bürger sollen sich Gegenstände in Körperöffnungen stecken und gefälligst beweisen, dass Sie kein Infektionsrisiko, kein Seuchenträger, kein Staatsfeind seien. Der DLF erzählt, so ich richtig gehört habe, etwas von angeblich insgesamt 83 Tsd. Covid-Toten in Deutschland – und das ist derart grotesk, dass schon der Wille zur Gegenrede versagt. Das ist wie Sefton Delmer (O.B.E.) auf BBC – oder nachher im britischen Besatzungssender „Deutscher Pressedienst“ (s. https://de.wikipedia.org/wiki/Sefton_Delmer
und, wieder deutlich informativer, s. https://en.wikipedia.org/wiki/Sefton_Delmer, samt Kollegin „Vicky“ https://en.wikipedia.org/wiki/Agnes_Bernelle, Zitat Wikipedia: „Delmer was defended by Robert Bruce Lockhart, who pointed out the need to reach the sadist in the German nature.”). Die Deutschen als Sadisten: es ist was dran.
Der hier ablaufende Film scheint aus unserer gemeinsamen Geschichte leider in Grundzügen bekannt. Alle Andersdenkenden werden zu „Leugnern“ erklärt, werden lächerlich gemacht, werden kriminalisiert, werden mit geheimdienstlicher Beobachtung eingeschüchtert. Sie werden an „Lockdowns“ und sonstige Einschränkungen ihrer Freiheit gewöhnt, so dass Sie an Klima-Lockdowns oder Biodiversitäts-Lockdowns nichts mehr ungewöhnlich finden werden. Es werden Ihnen Ausgangssperren diktiert, deren Einhaltung mit erheblichen Geld- und Freiheitsstrafen bewehrt wird. Einen Polizisten anhusten gilt da vermutlich bald als Mordversuch. Sie werden ständig unter Strom gehalten und kommen nicht zur Besinnung. 75 Jahre lang haben in diesem Land alle einander ständig ermahnt und vor der Rückkehr des Faschismus und der staatlichen Willkür und Unmenschlichkeit gewarnt. Genießen Sie die Ironie: Wenn es heute gegen die Freiheit der Person geht, melden sich all die Gesundheits-besorgten Helferlein von selber. Wenn ich einen Heiko Maas reden höre, oder einen Minister Spahn samt Ehemann oder eine Frau Merkel, die den gequälten Bürgern feixend die „Rückgabe (!)“ von GRUNDRECHTEN in Aussicht, stellen wenn sie sich endlich willig mit einem Zeug stechen lassen, dessen Erprobungszeit überaus kurz und dessen Nebenwirkungen vielleicht erst in der Zukunft erkennbar werden – dann werde ich den Eindruck nicht los, es handle sich um Menschen, die ihr eigenes Staatsvolk regelrecht hassen und sich über dieses Staatsvolk hämisch lustig machen. Wie oft erinnere ich mich an Heiko Maas‘ großspuriges Geplärre, Auschwitz (kleiner geht es nicht!) habe ihn in die Politik gebracht – vielleicht hat er aus Gründen, die wir nicht kennen, ja eine Rechnung mit dem deutschen Volk offen, wer kann es wissen. Vielleicht, so will mir manchmal fast scheinen, lebt er in einer staatlichen Ordnung, die ihm nicht vollends erlaubt, seine Gelüste im vollen Umfang auszuleben – und wir wären überrascht, was aus ihm unter anderen Umständen, in einer hypothetischen Lage weniger explizit als heute garantierter Individualrechte, noch herausbräche. Allgemeine Beobachtung: Die „Krise“ ist meines Erachtens ein Spielplatz für viele zu kurz gekommene Sadisten aus Berufung. Würden schwarzlederne Schaftstiefel verteilt, wären sie alle zur Stelle.
Wenn wenig erprobte Impfstoffe nun von der Presse mit aller verbalen Gewalt schon Kindern aufgedrängt werden, dann ist das für mich purer Sadismus. Kinder lässt man in Ruhe und sticht ohne Not nicht an ihnen herum, so wenig wie man ihnen ohne Not den Mund stopft oder sie am fröhlichen Spielen mit ihresgleichen hindert. Es ist die Stunde der Sadisten, verkorksten und gescheiterten Existenzen, die sich jetzt unendlich blähen und in unserem Heimatland wichtigmachen. Der notorischen Backen-Klemmer. All der Leute, denen ich keinen Elektroschocker-Knopf und nicht die geringste Macht über ihre Mitbürger geben würde. Ich habe den Eindruck: Dieses Personal hat versagt, hat völlig versagt. Sie wissen es, und lassen ihre Gehässigkeit über ihre eigene Zukunftslosigkeit jetzt die Bürger mit immer neuen Schikanen und immer neuen Unfreiheiten spüren. Auffallend und beängstigend sind die regelrecht gehässige Genugtuung, mit der sich immer neue Unfreiheiten ausgedacht und verkündet werden, während man sich am Seufzen der geknechteten, schon fast kreatürlich gewordenen Menschen weidet, die nach jedem Erleichterungsschimmer greifen und dafür die gröbste Diskriminierung ihrer Mitmenschen in Kauf zu nehmen bereit sind. Das Unterste ist nach oben gekehrt. Nie hat die politische Klasse ihre Bürger so offen verhöhnt und sich an ihrer Dressur ergötzt, sich so in ihren Unterwerfungs- und Erniedrigungsphantasien gegen die Bürger gehen lassen. Nie war sie so absolut unwürdig zu regieren. Seit 1945 hat sich, zumindest in Westdeutschland, keine Generation von Politikern derart an den Freiheitsrechten und an der Würde der Bürger vergangen. Stets habe ich den Eindruck: Sie wissen, dass sie nichts können, dass keine Zukunft ihnen Respekt zollen wird, dass sie täglich auf Verachtung treffen, und dafür wollen sie sich rächen, solange sie noch die Machtmittel dazu haben. Nie habe ich auch eine Presse erleben müssen, die der täglichen Unfreiheit derart schamlos das Wort redet, die mit derart gehässiger Hingabe an der Zerstörung von Demokratie und Rechtsstaat mitarbeitet. Über die SPALTUNG und dumpfe EMOTIONALISIERUNG, die tägliche plumpe Propagandisierung des Lebens und die Arbeit mit Ängsten, die den verderblichen Modus operandi der heutigen politischen Klasse bildet (anstatt der Öffentlichkeit einmal auf Augenhöhe und ehrlich gegenüberzutreten), habe ich an anderer Stelle bereits geschrieben. Sie haben unserem Land keinerlei Perspektive aufzuzeigen, und deshalb flüchten sie in ihre internationalisierten Utopien. 16 Jahre Merkel haben dies bewirkt.
Der Kommunismus der DDR hat sich mit Gewalt über zwei Generationen behauptet – und Derartiges fürchte ich für unser Land auch. Wohin will ich mit dieser Behauptung? Konfuzius (s. https://www.zitate.de/autor/Konfuzius?page=2) sagt etwas, was mir sehr auf Frau Kandidatin Baerbock zuzutreffen scheint: „Nenne keinen weise, ehe er nicht bewiesen hat, dass er eine Sache von wenigstens acht Seiten her beurteilen kann.“ Und noch etwas viel grundsätzlich Wichtigeres: „Wenn die Worte nicht stimmen, dann ist das Gesagte nicht das Gemeinte. Wenn das, was gesagt wird, nicht stimmt, dann stimmen die Werke nicht. Gedeihen die Werke nicht, so verderben Sitten und Künste. Darum achte man darauf, dass die Worte stimmen. Das ist das Wichtigste von allem.“ Und ausführlicher: „(Der Schüler) Zi-lu sprach zu Konfuzius: "Wenn Euch der Herrscher des Staates Wei die Regierung anvertraute - was würdet Ihr zuerst tun?" Der Meister antwortete: "Unbedingt die Worte richtigstellen." Darauf Zi-lu: "Damit würdet Ihr beginnen? Das ist doch abwegig. Warum eine solche Richtigstellung der Worte?" Der Meister entgegnete: "Wie ungebildet du doch bist, Zi-lu! Der Edle ist vorsichtig und zurückhaltend, wenn es um Dinge geht, die er nicht kennt. Stimmen die Worte und Begriffe nicht, so ist die Sprache konfus. Ist die Sprache konfus, so entstehen Unordnung und Misserfolge. Gibt es Unordnung und Misserfolge, so geraten Anstand und gute Sitten in Verfall. Sind Anstand und gute Sitten in Frage gestellt, so gibt es keine gerechten Strafen mehr. Gibt es keine gerechten Strafen mehr, so weiß das Volk nicht, was es tun und was es lassen soll. Darum muss der Edle die Begriffe und Namen korrekt benutzen und auch richtig danach handeln können. Er geht mit seinen Worten niemals leichtfertig um."
So sagt Konfuzius, und es ist viel dran. Auf jeder Ebene der Selbstverwaltung werden heute Souveränität und Eigenverantwortung mit einer Vehemenz weggedrückt, die sich noch vor einem Jahrzehnt kein Mensch in Deutschland hätte vorstellen können. Es kann selbst dem Naivsten nicht verborgen bleiben, in welcher prekären Schlagseite sich heute das Schiff unseres Staates (um ein konservatives Bild zu verwenden) befindet. Es löst sich vor unseren Augen auf. Niemand scheint wirklich an diesem Schiff, das uns immerhin noch treu von den Fluten getrennt hat, interessiert. In der Sprache wird die Bedeutung zu – nichts.
Denken Sie, wie heute Begriffe wie GERECHTIGKEIT benutzt werden. Die unten sind, gerade die medial prominenten Jungen, wollen das Schiff nicht flicken. Sie begreifen nicht einmal, dass es sich um ihre Existenzgrundlage handelt. Sie schwadronieren lieber tagtäglich von „Klimagerechtigkeit“ oder „Generationengerechtigkeit“ und ergeben sich in naiven Illusionen, wie denn ein solches Schiff wieder Antriebskraft und Richtung gewinnen könnte. „GERECHTIGKEIT“ ist für sie: etwas bekommen, ohne Anlass und Leistung. Sie sind die Jünger des Quotenwesens, welches eine vermeintliche Ergebnisgleichheit als vermeintliche Gerechtigkeit darstellt, entweder aus Dummheit, oder aus einem willentlich falschen Sprachgebrauch heraus. Sie schreien nach „Berechtigung“ und träumen nicht einmal davon, sich Ansprüche zu VERDIENEN. Das ist meines Erachtens die Weltanschauung der Nichtleister und Nichtkönner. Sie schwadronieren vom „Repräsentiertwerden“, ohne einen Beitrag leisten zu wollen. Sie halten ihr eigenes Sein bereits schon für eine Gnade an die Welt. Sie schwadronieren mit Vorliebe vom „Tauschen und Teilen“ - nämlich fremden Eigentums, ohne sich Gedanken zu machen, wer den Mehrwert schaffen solle, um etwas zum Ausgeben und Verteilen zu haben. Sie töten die Entscheidungsfreiheit und die Wahlfreiheit (was, wenn ich einen bestimmten Kandidaten im Parlament sehen will, und nicht die Frau, die sich für ein Quotengeschenk an die Welt hält?), um ihrer unsäglichen Vulgarisierung des Gerechtigkeitsbegriffs willen. Damit sie ihren Willen und ihre „Privilegien für alle“ bekommen, soll keiner mehr frei sein, keiner mehr sich unterscheiden dürfen – so fällt der Versager nicht auf. Niemand hat ihnen gesagt, dass sie nichts anzubieten haben – denn dieselben Politiker, die die Demokratie so vulgarisiert haben, reden ihnen nach dem Munde und bestärken ihre durch keinerlei Leistung untermauerten Ansprüche auf „Teilhabe“ und „Gleichstellung“ jeglicher Art. Die Masse wird hofiert, die Klasse hat den Mund zu halten. Die Klugen müssen sich heute mit ihren Äußerungen hüten, die Gefühle der Dummen nicht zu verletzten, die von einer verantwortungslosen, aber stimmengierigen Politik täglich noch zu neuen Zumutungsforderungen „empowered“ und mit leeren Hoffnungen gefüttert werden, damit sie sich zum Stimmvieh und zur Karrierestartrampe verantwortungsloser Demagogen hergeben.
GERECHTIGKEIT, so meine ich, ich die Gerechtigkeit der Chance, seine Talente und Fähigkeiten zu entwickeln. Diese Chance muss der Staat (mitsamt der rechtlichen Absicherung, dass keiner durch Gewalt an seiner Lebenschance gehindert wird) tatsächlich bereitstellen, das ist sein nobler Zweck. Wem es aber an Talent und Willen fehlt, der kann von keinem Gemeinwesen Pseudogerechtigkeit für das fordern, was die Natur ihm nicht gegeben hat. Ich kann heute, Pardon, z.B. keine ethnische Minderheit deshalb diskriminiert sehen, weil eben jemand anders den Verbrennungsmotor oder sonst etwas erfunden hat, auf dem sich ein Wohlstand bauen lässt. Sie, die Jung-Klimakommunisten, denn so muss man sie wohl gerechter Weise nennen, wollen uns aber erzählen, wie schön es doch damals im Ruderboot gewesen sei, das vielleicht in Wirklichkeit eine Galeere war. Für sie haben ihre Eltern geknechtet und gesorgt und sie – was für ein Fehler! - behütet: „GERECHTIGKEIT“, so will mir oft scheinen, ist für diese Leute ein Zustand, in dem alle Ansprüche befriedigt werden ohne dass sie selber etwas dazu leisten wollen oder müssen. „GERECHTIGKEIT“ ist, wenn jeder ein anspruchsloses Zentralabitur absolvieren kann, wenn der Immobilienbesitzer billigen (und garantiert nahhaltig-profitfreien, „sozial gerechten“!) Wohnraum bereitzustellen hat, wenn man den Landwirt (und auch sonst allen produktiven Menschen) belehren und vor allem kontrollieren kann, wie er seine Arbeit tut, und ob seine Kuh zu viel Methan rülpst. „Gerechtigkeit“ ist heute das ständig geschwungene pseudomoralische Deckmäntelchen für jeglichen parasitären Lebensentwurf. Denn dieses Land ersäuft inzwischen in der ekligen Moralsauce dieses Lebensentwurfs, der dann noch – mit inhaltlich wertlosen Studienabschlüssen und Gendersternchen geschmückt – Anspruch auf jede Menge steuerfinanzierter Beauftragtenstellen und Stell*innen erhebt, wo man zwar nichts von Bedeutung tut, von niemand wirklich gebraucht wird, aber über seine arbeitenden Mitmenschen tagtäglich die ideologische Weltdeuter-Peitsche des Politkommissars schwingen und sich richtig wichtig fühlen kann. Wo man mit pseudomoralischem Nimbus Sadist und Kontrolletti sein kann. Die Spiele sind in der Brot & Spiele-Ochlokratie, die wir uns bauen, wichtiger als das Brot, und wer das Brot wirklich generiert wird belehrt und verachtet. Die jungen Rechthaber werden heute geradezu durch ihre Verführbarkeit definiert. Was findet denn statt? Wer wird denn zum Rollenmodell stilisiert? Womit verdient Elon Musk sein Geld – mit realen Autos oder mit CO2-Ausgleichspapieren? Irgendwelche sehr klugen und sehr reichen Menschen stellen fest, es geht mit ihren Profiten so nicht weiter, man muss etwas Neues machen – was tun wir? Wir werden jetzt „nachhaltig-grün“ und machen die traditionelle Wirtschaft platt. Wir schichten unser Geld um. Wir gründen obskure Institute und Think Tanks und suchen uns Freunde in der Politik. Wir finanzieren Studien und Szenarien, ja wir lassen ganze Gesetzentwürfe schreiben. Wir bringen die Politik auf unsere Seite, denn Politik wird heute nicht mir PROBLEMLÖSUNG (Problemlösung erfordert früher oder später Ehrlichkeit), sondern mit WELTRETTUNG verkauft. Wir inszenieren WELTPROBLEME für Regierungen, die zu blöd sind, ein Land für ihre Bürger anständig zu verwalten und die deshalb die Welt als Tummelplatz entdeckt haben. Wir kaufen uns die Wissenschaft, die wir brauchen. Wir brauchen nützliche Leute, die gerne internationale Abkommen zum Nachteil ihrer eigenen Völker schließen und sich im Glanz ihrer internationalen Wichtigkeit sonnen wollen. Wir unterschreiben (oder lassen unterschreiben) wichtig internationale Verträge, verteilen um, was wir nicht produziert haben. Freuen uns vielleicht, dass uns die Chinesen wieder einmal übertrieben freundlich und sicher völlig ohne Hintergedanken anlächeln und uns gute Leute heißen (wir wissen, was unser eigenes Volk von uns hält – deshalb wollen wir die Liebe der von uns so freundlich imaginierten „internationalen Gemeinschaft“). Wir übertreffen einander in vollmundigen Weltverbesserergesetzen, auch – und gerade – wenn unser eigenes Volk darüber verzweifelt, dessen Wohlstand in frivoler Weise der Ideologie geopfert wird. Wir haben neuerdings ein Bundesverfassungsgericht, das auf unseren Zug springt und die „Generationengerechtigkeit“ entdeckt.
Wir könnten unser Erbe z.B. in „Extinction Rebellion“ stecken. Wir könnten uns z.B. „Philanthropen“ nennen und dabei völlig offen den staatlich-gesellschaftlichen Umsturz propagieren, illegale Aktivitäten finanzieren - komischer Weise, ohne dass uns jemand belangt (s. https://guerrillafoundation.org/grantee/extinction-rebellion/; https://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP16/Drucksachen/6000/16_6846_D.pdf; https://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP16/Drucksachen/9000/16_9173_D.pdf; https://guerrillafoundation.org/; https://guerrillafoundation.org/about/mission-values/). Wir versehen junge, Orientierung suchende halbe Kinder mit der Illusion übersteigerter Bedeutung und lassen sie demonstrieren. Wir brauchen jetzt nur zu warten, bis unter der allgemeinen Verbotskultur unsere „grünen Investments“ steigen und wir stinkreich werden. Den Jungen wird derweil die Illusion eingeblasen, die Wirklichkeit sei nur eine beliebige Konvention, die aus ihren Kraft- und Wunschbegriffen entstehe, und nicht etwa aus Naturgesetzen oder ökonomischen Zusammenhängen. Sie brauchen es nur herbeizureden und anderen abzuzwingen – dann kommt unvermeidlich das Paradies auf Erden, denn die Macht der Begriffe sei alles. Sie werden in einer bitteren Realität aufwachen, und andere lachen sie aus, die sich an ihnen die Hände gewärmt und die Taschen gefüllt haben. Es wird ein geradezu parasitäres Umverteilungsmodell unter dem Vorwand der angeblichen „Nachhaltigkeit“ inszeniert, auf das der Spießbürger in seiner Gier (und seiner Angst vor Inflation) jetzt aufspringt, indem er sich eine Elektrokutsche subventionieren lässt, die in Wirklichkeit sein Nachbar täglich an der Benzin-Zapfsäule bezahlen muss. Mit der Gier spielt der Staat die Menschen gegeneinander aus. Da hört man dann nichts von Solidarität und Gerechtigkeit. Die Klimajustiz ist in Deutschland dagegen jetzt Realität (s. https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-04/bundesverfassungsgericht-klimaschutzgesetz-justiz-ur...), und eine unabhängige Wissenschaft braucht gar nicht mehr diskutieren zu wollen. Eine Nachricht, die mich für die verhetzten und verdummten Nichts-rechtes-gelernt-Kindlein und die ganzen Green-Fonds-Profiteure, die die sogenannten Think Tanks, zweckgerichtet gegründeten Institute, die „Stiftung Mercator“ und alle möglichen sonstigen undurchsichtigen Einflussorganisationen, die Schein-Öffentlichkeit der Mitsprache-privilegierten sogenannten „Zivilgesellschaftlichen Organisationen“, die unsere Demokratie täglich subvertieren, wohl ausnehmend freuen sollte. Der ideologische Staat, in dem die Wissenschaft nur noch der Stützung der Ideologie dient, ist da: Wer auch nur etwas friedlich verändern will, wird über die Eskalationsstufe „Leugner“ jetzt als Extremist bezeichnet und behandelt. Und all die lieben kleinen Sadisten z.B. von der Presse achten darauf, auf der stärkeren Seite zu stehen.
Wie verhält sich das Bürgertum? Das Bürgertum tut, was – verzeihen Sie mir bitte – das deutsche Bürgertum immer getan hat. Das Großbürgertum investiert Geld und hat dabei keine Vorurteile, solange es Gewinn sieht. Das kleine Bürgertum schielt, verzeihen Sie bitte wenn ich generalisiere und Stereotypen beschreibe, wie sich die Macht verhält, passt sich an und liest der Macht beflissen ihren Willen von den Lippen ab. Nach unten Sadist, nach oben Spießer. Auch es versucht, in einer Lage, die es als fremdbestimmt empfindet, seinen Schnitt zu machen und sieht sich von jeder Schuld an den Zuständen frei. Man wird ja immer „gezwungen“, nicht wahr? In der augenblicklichen Covid-Situation, die nun fast schon anderthalb Jahre auf Kosten unserer Lebensqualität und unserer bürgerlichen Freiheit zelebriert wird, habe ich unzählige Fotos gesehen von großen oder kleinen Funktionsträgern, die ohne jede reale Not alles, wirklich alles getan haben, um mit diesem entwürdigenden Maskenmaulkorb für die Zeitung abgelichtet zu werden. Wer sucht so etwas, es sei denn er will GEHORSAME KONFORMITÄT ausdrücken? Im normalen Leben würde man sagen, dann stellen wir uns fürs Foto eben zwei Meter auseinander – aber nein, es soll STAATSTRAGENDE, MACHT-NAHE Haltung demonstriert werden. Und ich nehme an, das war zu Kaiser Wilhelms Zeiten schon so, und zu ganz anderen auch. Das Bürgertum will vom Staat geliebt werden und will an seinem herausgehobenen Glanz abhaben, will vom Mantel der unwiderstehlichen Macht gestreift werden und sich zugehörig fühlen. Ich habe alles Mitgefühl für die Gärtner, Friseure, Blumenhändler, Hoteliers, wen auch immer an kleinen Selbständigen, denen man Hilfen auf Pump versprochen und sie so bei der Stange gehalten hat (wer produktive Arbeit z.B. in einer Maschinenfabrik hat, dem werden keine Hindernisse errichtet, zu montieren und Steuern zu zahlen). Was ich aber freilich nicht erlebt habe, das war der offene Protest, die offene Aussage der Interessenverbände: Es ist die COVID-POLITIK, die uns unser Geld und unsere Existenz kostet, es ist nicht das Krankheitsgeschehen selbst. Was ich nicht erlebt habe, das war die kritische Stimme der berufsständischen Verbände. Nein, sie haben alle gekuscht, alle waren sie beflissen „kooperativ“. Und nicht nur das: Welches Kaufhaus hat sich nicht aufgeschwungen, für die STAATSMACHT gegenüber dem König Kunden den strammen Hilfspolizisten zu spielen? Hat nicht etwa rein aktionistische gesetzliche Forderungen eben erfüllt und den Kunden freundlich gesagt – wir müssen halt. Nein, wie oft hat man gesehen, wie die Kunden schikaniert wurden, als sei eben der Handelsbetrieb die Staatsmacht selbst, wie sich in geliehener Autorität über Menschen gewälzt wurde, wie brachiale Securities aufmarschierten, mit welcher geradezu Gehässigkeit in öffentlichen Verkehrsmitteln die Fahrgäste auf allmächtige Regeln in penetrierender Weise aufmerksam gemacht wurden. Jedes Würstchen sah seine Chance, sich einmal an seinen Mitbürgern abzuputzen, die ihm in einer besonderen Funktions-Situation einmal im Leben gehorchen mussten! Das Bürgertum, sofern es in organisierter Form erkennbar wurde, hat keine Anstalten gemacht, seine Freiheitsrechte zu verteidigen. Es hat auch keine Anstalten gemacht, seine wirtschaftliche Lage gegen völlig überzogene Eingriffe zu verteidigen. Nein, es wollte vor allem GEHORSAM sein – und hat sich oft genug gegenüber Schwächeren an dieser Orgie des Sadismus beteiligt. Dieser Kadavergehorsam, den wir nun weit über ein Jahr lang beobachten konnten, stets getröstet und ruhiggestellt mit Hilfsversprechen (die garantiert nur bis zur Bundestagswahl halten) hat den Eindruck einer geradezu „korporierten Gesellschaft“ hervorgerufen, in welcher auf jeden Wink der Politik gerne und in vorauseilendem Gehorsam reagiert wird. Ein Bürgertum, das sich so DEVOT verhält, wir sein SCHIFF nicht retten. Es ist Eliten blind ausgeliefert, die keine Verantwortung mehr kennen. Stets meint einer, es gehe ihm gut, wenn er sich anpasst – bis am Ende alle verknechtet sind: Der allgemeine Götzendienst an den „17 UN-Nachhaltigkeitszielen (SDGs)“ ist da beredtes Beispiel (s. https://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP16/Drucksachen/7000/16_7841_D.pdf) für die vollständige Unterwerfung der bürgerlichen Gesellschaft unter die politische Ideologie. Der BÜRGER wollte devot sein – jetzt muss er es.
Und wie UNBÜRGERLICH zeigt sich diese Gesellschaft plötzlich, als käme es aus dem Nichts. Zumindest in der medial hervorgehoben wahrnehmbaren Jugend sind kommunistische Gesellschaftsvorstellungen ganz unverblümt salonfähig, und gelegentlich wird auch der Einsatz von Gewalt für deren Durchsetzung akzeptiert. Welche eigenartige Kaderarbeit unter dem Schirm der Förderung „zivilgesellschaftlicher Organisationen“ getan wurde, wird einem so recht klar, wenn man an einem Provinzbahnhof Aufkleber der Naturfreundejugend (!) (s. https://www.naturfreundejugend.de/) sieht, geklebt von einem jungen Kerl in Springerstiefeln mit verschiedenfarbigen Schnürsenkeln, auf denen in bekannter Antifa-Ikonographie eine Faust ein Hakenkreuz zerschlägt („Gegen Rechts“) oder REFUGEES WELCOME geheißen werden. Die „Jugendleitercard (JuLeiCa)“, die Voraussetzung für die Förderung einer Jugendorganisation nach dem Landesjugendplan ist, https://www.juleica-ausbildung.de/; https://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP16/Drucksachen/4000/16_4694_D.pdf; https://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP16/Drucksachen/4000/16_4842_D.pdf) scheint hier eine Schlüsselrolle bei der Indoktrinationsarbeit zu spielen – denn die jeweiligen Landesjugendringe sind stramm auf linker Linie, denn da kommt der warme ministerielle Geldregen ja her. In der Heranbildung der Betreuer wird schon ein weltanschaulicher Flaschenhals eingezogen. Schauen Sie einmal (beliebig fortsetzbar), welche Pfründen und ideologischen Empfindlichkeiten in diesem Milieu beim Thema AfD offenbar werden (s. https://kjr-ml.de/kritik-an-afd-antrag-im-landtag-jugendarbeit-ist-niemals-neutral/; https://www.falken-nds.de/2016/09/; https://www.ljrsh.de/aktuelles/view/50; https://www.dbjr.de/artikel/erkenntnisse-ueber-das-jugendbild-der-afd/; https://www.ljr-brandenburg.de/termine/afd-und-jugend/; https://www.landesjugendwerk-berlin.de/Kampagne-Dein-Kreuz-ohne-Haken-878864.html). Getroffene Hunde bellen bekanntlich. Der Bundesjugendring arbeitet offen mit der von der Ex-Stasi-IM Kahane gegründeten Amadeu-Antonio-Stiftung gegen die AfD zusammen (s. https://www.dbjr.de/artikel/broschuere-demokratie-in-gefahr/) und verbreitet einvernehmlich deren Material. Sogar die CDU wird aus diesem „demokratische Jugendarbeit“-Milieu inzwischen angegriffen, auch wenn diese CDU in bürgerlicher Hinsicht heute kaum mehr als scheintot ist (s. https://www.falken-rlp.de/cdu-und-afd-sabotieren-demokratische-jugendarbeit-in-rheinland-pfalz-falke...) und die Aufmerksamkeit der Linken gar nicht verdient. Ich denke, was hier in BW unter der Ägide von Manfred Lucha stattfindet (s. https://ljrbw.de/suche?keywords=afd) gehört einmal dringend auf seine Gemeinnützigkeit hin untersucht. Ich bin inzwischen der Meinung, dass ganz gezielt Steuermittel der Jugendförderung für die Heranziehung eines linken bis linksextremistischen Milieus eingesetzt werden, und dass diese UNTERWANDERUNG der im Grunde weltanschaulich neutralen, pluralistisch-demokratischen Jugendarbeit die offizielle Linie der grünen Landesregierung ist. Woher am Ende all die kleinen Kommunisten kommen, mit denen man in einer durch Demokratie, Privateigentum und Rechtssicherheit charakterisierten Leistungsgesellschaft eigentlich nichts mehr anfangen kann, wundert mich kein Stück mehr. Es sind staatliche Stellen selber, die diesen Mißbrauch vorantreiben: Was unter dem Vorwand der Pflege demokratischer Kultur an Förderung linker bis linksextremistischer Subkultur stattfindet ist von der Landesregierung klar gewollt. Und analog scheint die Bekämpfung des Linksextremismus denn auch eher ein Feigenblatt, wenn man die eingesetzten Mittel, z. B. des sogenannten „Demokratiezentrums Baden-Württemberg“ (gerade im Vergleich zu anderen Themen), zum Maßstab nimmt (s. https://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP16/Drucksachen/7000/16_7394_D.pdf; https://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP16/Drucksachen/5000/16_5882_D.pdf; https://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP16/Drucksachen/5000/16_5243_D.pdf; https://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP16/Drucksachen/9000/16_9565_D.pdf; https://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP16/Drucksachen/8000/16_8749_D.pdf; https://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP16/Drucksachen/8000/16_8459_D.pdf;...; https://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP16/Drucksachen/7000/16_7663_D.pdf). Und natürlich – ganz toll, Herr Kollege MdL Lede Abal! – unfreiwillig zölibatäre weiße junge Männer sind offenbar DAS Riesenproblem unserer Gesellschaft (s. https://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP16/Drucksachen/7000/16_7520_D.pdf). Habe ich eigentlich schon angemerkt, dass in unserer Brot & Spiele-Kultur die Spiele offenbar noch wichtiger geworden sind als das Brot? I rest my case.
Auf den Unterdecks wird sich mit ideologischen Spielen unterhalten, anstatt im Maschinenraum wenigstens einmal nach den Löchern unter der Wasserlinie zu sehen, denn man hat diese Leute in völlig weltfremde Vorstellungen hinein gelockt. Die ELITE derweil, sie drängt zusammen mit der Halbwelt hoch aufs Kaviardeck. Die Brücken-Offiziere feiern fleißig mit, wo das Berufsethos des Schiffe-Rettens schon einmal zum Teufel ist und es nur noch ums Verwerten geht. Doch auf ihre Tressen und ihren weißen Kragen legen Sie wert, wollen mit MdB und MdL angesprochen sein. Es wird sich ans Buffet geworfen, dass eine wahre Wonne ist. Keine Intrige ist zu schäbig, kein Ideal zu obsolet, kein Schwur zu peinlich, den Platz am Buffet zu sichern. Die das Schiff noch retten wollen, die Alarmmeldungen an die Brücke senden: sie werden großmütig belächelt und bemitleidet. Es geht doch auch ohne, und für uns im Besonderen reicht es noch. Was tut es, wenn unsere Partei in fünf Jahren bei 5% steht, wenn wir keine Listen hinbekommen, wenn sich jeder rettet wie er kann, aber zuerst die Backen vollstopft. Die Idealisten können gehen und sich ein neues Hobby suchen. Und auch die Jungpolitiker, sie wollten doch alles besser machen und haben sich sehr schnell orientiert – und integriert. Die mit idealistischen Lippenbekenntnis-Retterschwüren antraten, sie haben verstanden: Nimm, solange Du kriegst! Das SCHIFF der Bürger geht sowieso unter, ob oder ob nicht es Dir dabei gutgeht…
Ihr
Emil Sänze









